Kufstein ein Angstgegner

Kufstein ein Angstgegner

für Kitzbühel!?!

Das Tiroler Derby zwischen Kitzbühel und Kufstein war bereits das erste Retourspiel der laufenden Regionalligameisterschaft 2014/15. Dem starken Aufsteiger aus der Gamsstadt gelang aber auch in diesem zweiten Spiel kein Treffer, gegen die nicht unbedingt als ganz stark einzuschätzende Festung der Gästemannschaft aus Kufstein. Immerhin haben die Kicker von der Stadt am Inn während der 15 abgelegten Spiele schon 28 Gegentreffer erhalten. Somit gingen Hin- und Rückspiel für Kitzbühel mit 2:0 und 0:3 verloren. Von einer Defensivschwäche der Höller-Elf war also im Unterland Derby beim Retourspiel in der Gamsstadt nichts zu merken. Diese Abteilung stand zum größten Teil sehr sicher und war ein Garant für einen guten Spielaufbau, der schon in der 14. Spielminute mit der 0:1 Führung durch einen sehenswerten Freistoßtreffer von Mathias Treichl belohntwurde. Nachdem Yigit Baydar und der Torschütze Mathias Treichl noch in der ersten Spielhälfte zwei Hochkaräter zur 0:2 Führung vergaben, verloren die Spieler des FC Kufstein in den letzten fünf Spielminuten der ersten Spielhälfte kurz ihre Spielordnung. Doch die Markl-Truppe konnte auch hier kein Kapital daraus schlagen.Und nach dem Halbzeittee war die FC Kufstein Mannschaft wieder Herr der Lage und drängte die Gastgeber sofort in die Defensive. Erzielte so, sehr schnell (48.) den vorentscheidenden Treffer zur 0:2 Führung. Torschütze, Yigit Baydar. Die Kufsteiner Nummer neun setzte zum Ende des Spieles sogar noch einen weiteren Treffer drauf. Doch das in der 86. Spielminute von Baydar erzielte Tor sollte nicht der letzte Höhepunkt eines aus Kufsteiner Sicht sehr positiven Spieles gewesen sein. Die Kitzbühler Hausherren bekamen in der letzten Spielminute durch einen Elfmeter die Chance auf den Ehrentreffer, den Petar Gurcic aber an die Kreuzlatte setzte.

Fazit des Spieles:

Kufstein mit dem zweiten Sieg in Folge wieder auf Erfolgskurs, scheint mit Kitzbühel seinen Lieblingsgegner in der Regionalliga gefunden zu haben. Die Höller Elf kam somit in der 16. Spielrunde zum ersten Auswärtserfolg in der Spielsaison und fährt am Dienstag zum Nachtragsspiel nach St. Johann in Pongau (19.30 Uhr). Kitzbühel fehlte zum Herbst Saisonende der „Spirit“ und konnte in den letzten Runden nicht mehr so überzeugen wie am Beginn und im Mittelteil des Herbstdurchganges (drei Niederlagen in Folge). Die Markl Elf will im letzten Spiel der Saison noch einmal alle Kräfte bündeln um in Höchst am Sonntag den 9. November um 14 Uhr zu einem versöhnlichen Herbstabschluss zu kommen.


Bericht: Friedl Schwaighofer
Zurück zur Übersicht
Unsere Sponsoren